Ich bin eh schon am Limit - wie soll ich da noch ein Training schaffen?
Die Frage ist absolut nachvollziehbar. Und doch stellen wir hier die Gegenfrage: Was passiert, wenn du nichts tust? Was erwartet dich "hinter deinem Limit"?
Solange du noch nicht in der totalen Erschöpfung, der Depression oder dem Burnout steckst, kannst du mit überschaubarem Aufwand sehr viel zum Guten wenden.
Und die investierte Zeit bekommst du ohnehin schnell doppelt und dreifach zurück: Weil du effektiver wirst - dank zuverlässigem Zugriff auf deine Kernkompetenzen. Und dank besserer Abgrenzung gegenüber unberechtigten Ansprüchen. Und weil du weniger Zeit in unnötigen Konflikten verbringst. Und weil dein Gedankenkarussell endlich zur Ruhe kommt und du die Grübelzeit sinnvoll nutzen kannst. Und, und und ...
Aber vielleicht noch wichtiger: Du gewinnst nicht nur Zeit, sondern vor allem auch Energie - für die Menschen und Aktivitäten, die dir etwas bedeuten.
Wieso soll eigentlich ich mich ändern - und nicht das stressige System?
Du sollst dich gar nicht ändern. Zumindest nicht im Sinne von anpassen oder optimieren. Das mentale Training wird dich dazu befähigen, dich von den unvermeidlichen Stressoren des dich umgebenden Systems effektiv abzugenzen.
Der Lehr-Alltag steckt voller Herausforderungen und stellt z. T. unerfüllbare Ansprüche - das können wir nicht ändern. Aber unseren Umgang mit diesen äußeren Ereignissen, den können wir ändern. Damit sind nicht alle Probleme behoben - aber es ist schon viel gewonnen.
Warum ein Training und kein/e Workshop/Schulung?
Workshops und Schulungen sind hervorragend geeignet, um Wissen zu vermitteln und Erkenntnisse zu fördern. Sie stoßen aber oft an ihre Grenzen, wenn es darum geht, nachhaltige Veränderung zu induzieren. Denn dazu braucht es mehr als die kognitive Verständnisebene. Ohne wiederholte praktische Anwendung der Erkenntnisse können wir diese nicht internalisieren. Es ist tatsächlich ein bisschen so wie in der Schule im Sprachunterricht: Vokabeln und Grammatik-Kenntnisse sind die Voraussetzung, aber erst durch regelmäßiges Sprechen eignen wir uns eine Sprache wirklich an.
Muss ich im Training Persönliches preisgeben?
Nein, definitiv nicht. Tatsächlich ist es für einen Trainingserfolg überhaupt nicht nötig, persönliche Interna zu teilen. Jeder spricht nur, worüber er/sie sprechen möchte!
Die Vorteile der Gruppe liegen darin, dass ein gemeinsames Verständnis für die besonderen Herausforderungen des Lehrberufs vorliegt und die Trainingsinhalte aus verschiedenen Perspektiven reflektiert und konkretisiert werden können.
Die Gruppe bietet den Raum, um persönliche Erlebnisse/Erfahrungen beizusteuern, aber dies geschieht optional und freiwillig.
Und wenn ein tieferes Thema auftauchen sollte, sind wir als Trainerinnen und Coaches auch jederzeit individuell ansprechbar.
Muss ich mich beim Training meiner Vergangenheit stellen?
Nein. Im Gegensatz zur klassischen Psychotherapie und zu vielen konventionellen Coachings ist es nicht notwendig, sich mit der eigenen Vergangenheit auseinanderzusetzen.
Die Frage lautet nicht "WARUM bin ich so wie ich bin?", sondern "WIE bin ich und WAS hilft mir, um gelassener, souveräner und selbstbestimmter zu werden?"
Es geht also im ersten Schritt um liebevolle Selbsterkenntnis und im zweiten Schritt um das Erlernen/Trainieren individueller Strategien zur Steigerung der Lebensqualität.
Wie geht es nach dem Basis-Training weiter?
Grundsätzlich gilt, dass wir dir im Training alles vermitteln, das du brauchst, um langfristig mental fit zu bleiben. Du lernst nicht nur die Grundlagen der Selbstregulation und bewussten Selbstführung, sondern auch jede Menge hilfreicher kleiner Interventionen, die du im Selbst-Training nach Lust und Laune anwenden kannst, um dauerhaft mental fit zu bleiben.
Aber natürlich gibt es auch Vertiefungs- und Ergänzungsangebote. Dazu beraten wir dich entsprechend deiner Wünsche und Bedarfe gerne persönlich.
Was ist, wenn mir das Training nicht gefällt?
Das ist zwar sehr unwahrscheinlich - aber sollte das doch mal vorkommen: Innerhalb der ersten drei Wochen gewähren wir eine 100%ige Geld-Zurück-Garantie - ohne Wenn und Aber.
Ich arbeite in Teilzeit oder bin gerade in Elternzeit ...
Wunderbar, die einzige Voraussetzung für unser MindFit Teaching Training ist, dass du Lehrkraft bist ...
Auf welchen wissenschaftlichen Grundlagen basiert das MindFit Teaching Training?
All unsere Trainings und Coachings fußen auf den wichtigsten Erkenntnissen der Neuro-Wissenschaften, der Psychologie und der Kognitionswissenschaft. Nur was in wissenschaftlichen Studien validiert werden konnte, hat Eingang in unsere Konzepte und Formate gefunden. Hintergründe und weitere Infos zu unseren wissenschaftlichen Grundlagen findest du hier
Können wir auch als Kollegium teilnehmen?
Ja, sehr gerne sogar. Und keine Sorge: Niemand muss vor den Kolleg*innen Privates preisgeben. Jede/r teilt nur, was er/sie möchte.
Für ein erfolgreiches Training bedarf es keines Austausch von Interna.
Wie die konkrete Ausgestaltung aussieht, hängt von der Anzahl der Teilnehmenden ab. Wir finden ganz sicher eine passende Lösung - am besten im persönlichen Gespräch.
Liebe Trainerinnen, seid ihr eigentlich Pädagoginnen?
Nein, das sind wir nicht. Und das ist auch gut so. Denn wir wollen ja keine persönlichen Tipps basierend auf unseren eigenen Erfahrungen im Lehralltag vermitteln.
Wir sind Expertinnen für mentale Fitness und wissen, mit welchen Mitteln und Methoden sich ein menschliches Gehirn und der daran hängende Körper entspannen, neu ausrichten und sinnvoll selbstregulierend vernetzen lassen.
Unser Training MindFit Teaching ist trotzdem speziell auf Lehrkräfte abgestimmt, weil wir es gemeinsam mit Lehrkräften konzipiert haben, die uns wertvolle Tipps hinsichtlich Format, Zeitkontingent, Aufbereitung der Unterlagen (mehr inhaltliche Tiefe für Lehrkräfte!) und Praxisbeispiele aus dem Lehralltag gegeben haben.
Dafür sagen wir an dieser Stele noch mal 1.000 Dank, liebe Anja, liebe Karo, liebe Lucy, lieber Matthias, lieber Phillip, liebe Sabine und lieber Tobias.
