Für Schulleitungen
Stress kostet Zeit, Nerven und Geld
Als Mitglied der Schulleitung sind Sie in mehrfacher Hinsicht von der Zunahme psychischer bzw. psychosomatischer Erkrankungen betroffen, das gilt insbesondere, wenn Lehrkräfte ausfallen, aber auch, wenn sie trotz psychischer Belastungen weiter zum Dienst erscheinen:
Absentismus
Arbeitsunfähige Lehrkräfte müssen in irgendeiner Form ersetzt werden, und das z. T. über sehr lange Zeiträume. Das erfordert viel Planung, führt zu Mehrbelastungen anderer Lehrkräfte oder kostet Geld für Ersatz-Lehrkräfte. Es bringt Unruhe in die Klassen, führt oft zu Lernverzögerungen und belastet die Beziehung zur Elternschaft.
Präsentismus
Psychisch belastete Lehrkräfte, die dennoch ihren Dienst verrichten, sind oft mental abwesend, kommen schneller an ihre Grenzen, tragen kaum noch zur aktiven Gestaltung von Schule bei, können den Anforderungen der Kinder und Eltern schlechter begegnen, sind weniger flexibel und im Extremfall sogar eine Belastung für das Kollegium (beeinträchtigen die Stimmung).
Die Folgen können gravierend sein - auch für die Schulleitung
Sowohl Absentismus als aus Präsentismus haben direkte Auswirkungen auf das Gesamtsystem Schule und damit auch auf alle Mitglieder der Schulleitung. Der unvermeidliche Mehraufwand bedeutet oft, dass wichtige Projekte zur Schulentwicklung zurückgestellt werden müssen. Dass Aktivitäten zur Verbesserung des Austausches mit Eltern eingeschränkt werden. Dass erforderliche Sonderwege für Kinder mit entsprechenden Herausforderungen schlechter umgesetzt werden können.
Was oft übersehen wird: Durch all diese (und weitere hier nicht genannte) Folgen wächst die ohnehin schon erhebliche psychische Belastung von Schulleitungen weiter. Wissenschaftlich belegt und hinlänglich in der Praxis bewiesen ist aber, dass kompetente Führung unter dauerhaftem Druck kaum möglich ist.
Das Training der mentalen Stärke wirkt zum einen präventiv, so dass Überlastung gar nicht erst entsteht, zum anderen aber auch kurativ. Viele Lehrkräfte berichten von z. T. gravierenden Belastungen, die sie selbst gar nicht zwangsläufig mit psychischer Überlastung in Verbindung bringen, obwohl ein Zusammenhang sehr wahrscheinlich ist. Dazu gehören alle Arten von Verspannungen und chronischen Schmerzen (es sei den, es liegt eine organische Ursache vor), schlechter Schlaf, Infekt-Anfälligkeit, nächtliches Zähneknirschen, allgemeine Erschöpfung, Engegefühle in der Brust, Verdauungsstörungen, Selbstzweifel, Antriebslosigkeit, Gereiztheit, Stimmungsschwankungen u. v. m.
Es gibt also viele gute Gründe, nicht einfach zuzusehen, wie die Belastungen immer weiter steigen. Alles, was den Lehrkräften hilft, stärkt die Schulgemeinschaft und entlastet auch die Schulleitung.
Folgende Möglichkeiten einer Teilnahme gibt es:
Als Teil einer gemischten Gruppe
Einzelne Lehrkräfte nehmen am Training teil - natürlich nur nach Rücksprache mit den betreffenden Personen. Nachhaltige Veränderungen lassen sich nur mit Menschen erzielen, die das auch wollen. Oft macht es bereits einen großen Unterschied, wenn einzelne Lehrkräfte wieder positive Energie ins Kollegium tragen.
Als eigene Gruppe
Eine eigene Trainings-Gruppe aus Ihrer Schulgemeinschaft heraus ist besonders dann sinnvoll, wenn zwölf oder mehr Personen Interesse an einem Training haben - egal, ob aus präventiven Gründen oder weil bereits erste Erschöpfungssymptome erkennbar sind. Der positive Effekt ist im gesamten Kollegium zu spüren.
Als Mitglied der Schulleitung
Die eigene Teilnahme ist ebenfalls denkbar und auch dann hilfreich, wenn (noch) keine Anzeichen einer Überlastung spürbar sind. Es lohnt sich, das Training einmal zu testen und die positiven Effekte "am eigenen Laib" zu spüren. Gerade als Führungskraft ist hier die Vorbildfunktion nicht zu unterschätzen.
Kennen Sie das: Wie es in den Wald hineinruft, so schallt es heraus? Da steckt viel Wahres drin: Menschen beeinflussen sich unbewusst gegenseitig in ihrer Stimmungslage. Überlastete, desillusionierte Kolleg*innen haben das Potenzial, ein gesamtes Kollegium negativ zu beeinflussen (selbstverständlich nicht absichtlich). Andersherum gilt dasselbe: Mental starke Kolleg*innen können dem gesamten Kollegium neuen Schwung und Zuversicht einhauchen.
Webinar-Angebot
Auch, wenn viele Lehrkräfte psychisch bzw. psychosomatisch belastet sind, so ist das Wissen um mentale Gesundheit, Prävention und Stressreduktion bei vielen noch gar nicht so sehr im Fokus. Wir bieten deshalb auf Wunsch gerne ein 90-minütiges Webinar an, in dem wir die Grundlagen mentaler Stärke, den Wirk-Mechanismus des Trainings und die erwartbaren Verbesserungen für den schulischen und auch privaten Alltag skizzieren. Wir werden im Webinar auch erste kleine Übungen anleiten und natürlich Raum für Fragen und Austausch bieten. Die Kosten betragen 190,- € (inkl. MwSt.). Bei Interesse, einfach mailen (info@mental-fitness-academy.de) oder Kontakt-Button nutzen.
Ein Webinar schafft schnell Klarheit und gibt zugleich erste Impulse für die Stärkung der Resilienz.
Sie haben Fragen oder wollen sich konkreter informieren? Dann buchen Sie doch einfach einen Termin für ein unverbindliches und selbstverständlich kostenloses Beratungsgespräch.
